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Saubere Arbeit geleistet - Junge Union Worms und CDU Neuhausen initiieren Dreck-Weg-Aktion

Saubere Arbeit geleistet haben die zahlreichen Akteure, die sich an der Gemarkungsreinigung in Neuhausen beteiligt haben. Zu dem Arbeitseinsatz aufgerufen hatte die Junge Union Worms (JU), gemeinsam mit der CDU Neuhausen. Tatkräftig unterstützt wurden die Aktiven auch von dem Bundestagsabgeordneten Jan Metzler und dem Landtagsabgeordneten Adolf Kessel. Gewappnet mit Greifarmen und Mülltüten schwärmten die beiden Abgeordneten in den Teams der ehrenamtlichen Putzgeschwader aus und packten mit an – und zwar in Handschuhen, die bestickt waren mit dem Slogan: „Im Land gibt’s viel zu tun – CDU“.

 

Der JU-Vorsitzende Marco Schreiber zog am Ende eine positive Bilanz: Ein halber Anhänger voll Unrat war in großen Müllsäcken gelandet, die nun entsorgt werden konnten. Die Neuhauser CDU-Vorsitzende und Vorsitzende der Wormser Senioren Union, Annelie Büssow, meinte, es sei zwar viel Müll zusammengekommen, „aber auch wieder nicht so viel, wie manch einer befürchtet hat“. Und darüber freute sie sich: „Denn das zeigt, dass Neuhausen nicht im Dreck versinkt.“

 

Die Dreck-Weg-Trupps konzentrierten sich vor allem auf das Gebiet entlang der Schulwege rund um die Staudinger Grundschule und die Karmeliter Realschule Plus, sowie den Weg entlang des Areals, in dem auch Schüler der Ernst-Ludwig-Schule ausgelagert und Einrichtungen der Lebenshilfe untergebracht sind. „Das sind die zentralen Wege zu Bildungseinrichtungen in Neuhausen“, fasste Christoph Hartmann zusammen. Er sah die Aktion auch als eine Art Hommage an seinen Stadtteil, „passend kurz vor dem Valentinstag“, bemerkte er mit einem Schmunzeln.

 

Die Helfer zogen vor allem Verpackungsmüll aus den Wegrändern und Hecken und befreiten die Vegetation von Kapseln, Schraubverschlüssen, Dosen und Plastik. Die JU- und CDU-Akteure waren froh darüber, auf keine wilden Müllhalden oder Sperrmüllablagerungen zu stoßen. Am Rand des Fahrradwegs, der die Kurfürstenstraße – die ebenfalls vom Unrat befreit wurde – mit der Gaustraße verbindet, mussten allerdings auch viele Glasscherben aufgelesen werden. Als unangenehm fielen außerdem dort die zahlreichen Hundehaufen auf, wobei Marion Hartmann auf ein ganz besonderes „Fundstück“ verwies. „Da hat jemand einen Plastikbeutel mit Hinterlassenschaften seines Vierbeiners befüllt, dann aber einfach auf den Weg geworfen“. Die Junge Union fordert in diesem Zusammengang die Anbringung von Hundekotstationen, an denen die Besitzer die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner ordnungsgemäß entsorgen können.